Content Delivery, Automatisierung und ein bisschen Obi-Wan in der Technischen Redaktion und Dokumentation – das war die SCHEMA Conference 2017

Dreh- und Angelpunkt der Technischen Redaktion und Technischen Dokumentation war vom 9. bis 10. Mai 2017 einmal mehr Nürnberg.

Die SCHEMA Gruppe, Anbieter hochfunktioneller Component Content Management Lösungen, hatte zur jährlich stattfindenden SCHEMA Conference eingeladen, die in diesem Jahr erstmals im Convention Center Mitte der Messe Nürnberg stattfand. Mehr als 500 Teilnehmer aus 14 Ländern waren gekommen, um sich zu den neuesten Entwicklungen in der Technischen Dokumentation zu informieren. Daneben waren zahlreiche zertifizierte Partner aus dem SCHEMA Partnernetzwerk vertreten, die gemeinsam mit dem Hersteller „Best-of-breed“-Lösungen für Consulting, Übersetzung und Implementierung entwickeln, um optimal auf jeweilige Kundenanforderungen einzugehen. Zu Gast waren in diesem Jahr die Partner A2 documentation, acrolinx, across, C+P, congree, doctima, Dokuwerk, ep Technische Dokumentation, ICMS, Imprimatur, Kaleidoscope, nlg, Schmeling + Cosultants, T3, TID Informatik, Transline, urban translation services, text & form und Dr. Rieland Technische Dokumentation.

Referenten der SCHEMA Gruppe stellten in zahlreichen Workshops und Vorträgen detailliert das aktuelle Release 2017 von SCHEMA ST4 vor – das herstellereigene und inzwischen weltweit genutzte XML-Redaktionssystem für das modularisierte Arbeiten in der Technischen Redaktion. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr klar auf Content Delivery im Kontext von Industrie 4.0 und damit auf dem SCHEMA Content Delivery Server, kurz SCHEMA CDS, eine ebenfalls am Nürnberger Unternehmensstandort entwickelte Lösung für den B2B-Bereich. Der SCHEMA CDS ist eine der wenigen Content-Delivery-Plattformen, die heute als umfassende Standardsoftware am Markt angeboten wird. So befasste sich eine Expertenrunde aus Anwendern, Entwicklern, Wissenschaft und Verbänden in der gut besuchten Podiumsdiskussion neben Fragen zur Werthaltigkeit vor allem mit der Einführung und möglichen Weiterentwicklung dieser neuen Plattformen. Verbesserte Zusammenarbeit und optimierte Workflows waren in diesem Jahr weitere Themen, die auf großes Teilnehmerinteresse stießen. Neben dem angekündigten Ausbau der Automatisierungs-Workflows in SCHEMA ST4 sorgten hier vor allem Berichte aus der Kundenpraxis für volle Publikumsreihen. SSI Schäfer, ein österreichischer Intralogistik-Anbieter, berichtete über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit SCHEMA ST4 als einheitlicher Plattform für die unternehmensweite Dokumentation und Kommunikation – mit mehr als zweihundert Anwendern und drei Technischen Redakteuren. SEW Eurodrive konnten außerdem von dem erfolgreichen Einhalten anspruchsvoller Normen durch SCHEMA ST4 berichten. Als Vertreter des Healthcare-Bereichs berichteten Philips Medical Systems von der Erstellung und Präsentation neuartiger Analyseanweisungen für Service-Techniker mit SCHEMA.

47 Partner und Speaker, knapp 40 Workshops und Vorträge: Für Anwender blieb ausreichend Gelegenheit, sich an beiden Konferenztagen zu Partnerlösungen sowie einzelnen Features in SCHEMA ST4 und SCHEMA CDS detaillierter zu informieren. In Abwandlung eines Obi-Wan-Zitats aus dem Star-Wars-Epos zeigte ein Referent aus der SCHEMA Entwicklung, wie die erfolgreiche Datenanalyse und -auswertung gelingen kann. Der britische SCHEMA Partner Imprimatur Limited berichtete von der zentralen Rolle, die dem SCHEMA Online Media Designer (OMD) bei der Erstellung der Bedienungsanleitung für den neuen Bentley Continental GT zukommt.

Ein an Nutzerbedürfnissen ausgerichtetes, workflowoptimiertes 2-in-1-Prinzip stellte die SCHEMA Gruppe mit der neuen Catalog Content Integration vor, bei dem Funktionalitäten aus dem Content Creator von TID, SCHEMA ST4 und SCHEMA CDS zusammengeführt werden, um ein optimales Zusammenspiel von Ersatzteilkatalog mit Bedienungs-, Service- und Wartungsanleitungen zu gewähren.

Gefragt waren besonders von Besuchern international tätiger Unternehmen Vorträge und Angebote im Bereich Übersetzungsmanagement. Spezialisierte Partner und SCHEMA Experten erläuterten, wie systemseitig für ein optimales Translation Management gesorgt werden kann und wie die Standard-Schnittstelle COTI die Verknüpfung von Redaktionssystem und Translation Memory System (TMS) erfolgreich unterstützt. Dieses unter Federführung der DERCOM (Verband Deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e. V.) initiierte Projekt stand ebenso im Interesse der Diskussionen wie der von der tekom (Gesellschaft für technische Dokumentation e. V.) aktuell vorangetriebene Datenbereitstellungsstandard iiRDS (intelligent information Request and Delivery Standard).

Wie bereits in den Jahren zuvor hatten Interessenten und Neueinsteiger am zweiten Konferenztag die Möglichkeit, abseits der Expertenvorträge und -diskussionen im SCHEMA CMS Camp die Funktionsweise und Bedienung eines modernen Redaktionssystems kennenzulernen.

Für willkommene Abwechslung sorgte am ersten Konferenztag nicht nur das Abendprogramm, zu dem die Veranstalter in das Traditionslokal Bratwurst Röslein im Herzen der Nürnberger Altstadt eingeladen hatten, sondern auch die Verlosung der Partnerpreise am zweiten Tag, ein inzwischen fest etablierter Termin im Konferenzprogramm.

Save the date: Die nächste SCHEMA Conference findet am 19. und 20. Juni 2018 im Convention Center Mitte der Messe Nürnberg statt.

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