Industrialisierung: Dampfmaschinen – Wurzeln im Maschinenbau

Die Entwicklung Maschinenbau ist eng mit dem Einzug der Dampfmaschine verbunden – von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg an der Ems

Die Dampfmaschine überzeugt durch Leistung und Wirtschaftlichkeit: keine Ermüdungserscheinung ein Wunder, die industrielle Revolution begann – von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg an der Ems.

Die Digitalisierung gilt als die Industrialisierung der Moderne. Industrie 4.0 und das digitale Wirtschaftswunder stellen den Maschinenbau erneut vor Herausforderungen, wie die Industrialisierung zu Einführung der Dampfmaschinen. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG hat sich auf den Gebieten des Anlagenbaus, der Fördertechnik sowie des Konstruktionsbaus spezialisiert. Das Maschinenbauunternehmen ist mit knapp 65 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind seit über fünfunddreißig Jahren am Markt vertreten. Wandel und technologischer Fortschritt ermöglichen neue Lösungen und Umsetzungen von der Planung und Konstruktion, über die Fertigung und Montage bis hin zur Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen. Jens Hahn, Technischer Leiter bei Maschinenbau Hahn erläutert aktuelle Projekte zum Thema Fördertechnik und Anlagenbau. 3D Techniken sind mittlerweile unabdingbar bei der Konstruktion und Planung zur Entwicklung von beispielsweise Förderschnecken, Waagen, Big-Bag Stationen, Zellenradschleusen, Elevatoren, Tanks und Austragsvorrichtungen verbunden. Die Möglichkeiten der neuen Techniken ermöglichen das Leistungsspektrum im Bereich Fördertechnik, Anlagenbau und der Stahlbaukonstruktion weiter auszubauen.

Maschinenbau und Dampfmaschine

Der Maschinenbau ist elementar mit der Entwicklung, dem Einzug der Dampfmaschine verbunden. England war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts im Bau von Dampfmaschinen führend. Der erste eigenständige Dampfmaschinenbau in Deutschland entwickelte sich um 1850. Jens Hahn gibt zu bedenken, dass die hohen Betriebskosten für Dampfmaschinen dafür sorgten, dass die Frühphase der europäischen Industrialisierung bis etwa 1830 verhindert wurde. „Der Zechentiefbau zählt zum Durchbruch. Aufgrund verbesserter Fördereinrichtungen konnte mithilfe hochentwickelter Dampfmaschinen der Abbau von Kohle gesteigert werden, die Kohlenpreise sanken und damit die Betriebskosten für die Dampfmaschinen. Allmählich löste die Dampfmaschine, das Wasserrad und weitere Antriebsmittel ab. Die Dampfmaschine galt als eine ewige Quelle mechanischer Kraft. War zu jeder Tages- und Nachtzeit einsetzbar ohne Ermüdungserscheinungen“, erläutert Jens Hahn begeistert den technologischen Fortschritt.

Hohe Leistungen und Wirtschaftlichkeit

Durch die Verwendung von Gusseisen an Stelle von Holz, vielfältige konstruktive Veränderungen, Ersatz der Ventile durch Schieber, Mehrfachexpansion des Dampfes und die Anwendung höherer Drücke sollten die Leistung und Wirtschaftlichkeit für die Dampfmaschine in Deutschland gesteigert werden. Sofort wurde erkannt, dass die Dampfmaschine mit ihrer unendlichen Kraftreserve eine Steigerung der Produktivität in vielen Bereichen ermöglichte. Damit war der Grundstein des heutigen Maschinenbaus gelegt. Eine rasante Industrialisierung vollzog sich durch Europa, den USA und später weltweit, tausende Fabriken entstanden.

Weiterentwicklung und der Einsatz von verbesserten Dampfmaschinen auf Schiffen und der Bau der Dampfeisenbahn schufen nebenbei neue Verkehrsstrukturen und damit Möglichkeiten der Ausbreitung. Jens Hahn erläutert, dass die Standortsunabhängigkeit der Dampfmaschine am Anfang besonders den Baumwollspinnereien und Tuchwebereien zugutekam. Leistungsfähige Wasserkraft war bis dahin begrenzt, dem konnte entgegengewirkt werden, die Industrie erlebte einen bis dahin ungekannten boom.

Dampfmaschine als Antriebstechnik

Die technische Entwicklung durch die Dampfmaschine als Antriebstechnik ermöglicht schnelle und effektive Produktionstechniken. „Diese Techniken verschlangen Unmengen an Rohstoffen und Energien. Ein schneller Ausbau der Infrastruktur wie das Eisenbahnnetz war erforderlich. Das wiederum förderte den Maschinenbau, die Roheisen- und Stahlproduktion und die Metallverarbeitungsindustrie zu Höchstleistungen. Um dem wachsenden Bedarf nachzukommen war stetige Optimierung und Weiterentwicklung in allen Techniken wie z. B. das Stanzen nötig“, gibt Jens Hahn zu bedenken.

Fazit: Die heutige Industrie und das produzierende Gewerbe braucht Maschinen zur Metallverarbeitung und Blechbearbeitung – Maschinenbau Industrie 4.0

Im Maschinenbau liegt der Grundstein in der Industriellen Revolution, die mit unzähligen technischen Entwicklungen und Erfindungen die heutige Industrie und das produzierende Gewerbe bereichert. Beste Qualität, hohe Präzision und schnelle Bearbeitungsprozesse werden durch heutige Laserschneidanlagen, Abkantpressen, Kombimaschinen oder reinen Stanzmaschinen erreicht. Stillstand kann es nicht geben – gefordert wird Qualität, Kompetenz und Service. Das bedeutet Lösungen für neue Aufgaben zu entwickeln. Der Maschinenbau steht den Herausforderungen Industrie 4.0 und der industriellen Revolution des digitalen Wirtschaftswunders – offen, flexibel und positiv gegenüber.

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