SEF Smart Electronic Factory e.V.: Industrie 4.0 ist in den Produktionshallen angekommen

Industrie 4.0-Initiative verzeichnete auf der HANNOVER MESSE für erprobte IoT-Anwendungen hohes Interesse aus dem Mittelstand

Limburg a.d. Lahn, 11. Mai 2017 – Die Integrated Industry ist mehr als ein intelligenter Produktionsprozess. Sie erstreckt sich bis zum smarten Produkt, das auch nach dem Verlassen der Fabrik mitdenkt und mit Herstellern und Dienstleistern vernetzt bleibt. Wie dies funktioniert, zeigte der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ( www.smart-electronic-factory.de) auf der HANNOVER MESSE. Der Verein thematisierte die gewinnbringende Seite von Industrie 4.0 und präsentierte Praxisbeispiele, die in diesem Bereich exemplarisch für neue Geschäftsmodelle für den Mittelstand stehen.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist eine Industrie 4.0-Initiative, an der sich neben namhaften Unternehmen auch universitäre Forschungseinrichtungen wie die Technische Hochschule Mittelhessen und die Westsächsische Hochschule Zwickau beteiligen. Der Verein betreibt eine Industrie 4.0-Forschungs- und Entwicklungsplattform in der realen Elektronikfabrik des mittelständischen Unternehmens Limtronik in Limburg a. d. Lahn – und seit Beginn 2017 auch im Hause Lenze in Aerzen. Diese Plattformen dienen dazu, die Anforderungen der Industrie 4.0 umzusetzen und die entwickelten Lösungen sowie Standards dem Mittelstand zugänglich zu machen.

Anhand einer Live-SMD-Bestückungsanlage und eines digitalen Zwillings einer SMD-Produktionslinie zeigte der Verein auf der HANNOVER MESSE den Nutzen von realen IoT-Anwendungen in der Elektronikindustrie. Der digitale Zwilling, der Daten und Verhaltenskorrelationen wie die reale Anlage liefert, wurde mit der 3D-Simulationssoftware Visual Components von DUALIS visualisiert und gab einen Ausblick auf die Zukunft von selbstoptimierende Anlagen. Durch ein Pay-per-Use-Szenario in Kooperation mit Bosch Rexroth, Bosch SI, iTAC Software und der Hochschule Gießen wurde in einem Closed Loop Cloud-Szenario eine horizontale und vertikale Vernetzung gezeigt. Diese stand beispielhaft dafür, wie smarte Erzeugnisse „mitdenken“ und neue Geschäftsideen entstehen.

Messefazit: Deutschland für Industrie 4.0 gut aufgestellt

„Industrie 4.0 ist endlich in den Produktionshallen angekommen. Dies zeigte die HANNOVER MESSE in diesem Jahr deutlich. Auch unser Verein untermauerte mit Anwendungsbeispielen für die Digitalisierung von Produktion und Energie und damit verbundenen Geschäftsmodellen, dass IT und Produktionstechnik weiter zusammenwachsen. Besonders gut kam bei den Besuchern an, dass sich unsere Projekte in der Wirtschaft im Einsatz befinden und an realen Produktionsstandorten getestet und umsetzt werden. Der Mittelstand hat verstanden, dass er seine Produktion digitalisieren muss“, erklärt Siegfried Wagner, Pressesprecher des SEF Smart Electronic e.V.

Auch die Kombination der unterschiedlichen Kompetenzen der Mitglieder zu einer sich ergänzenden Gemeinschaft wurde vom Messepublikum als sehr zielführend für die Umsetzung von richtungweisenden Industrie 4.0-Anwendungen angesehen. Vor Ort vertreten waren die Mitglieder Bosch Rexroth AG, Dürr Systems AG, DUALIS GmbH IT Solution, in-integrierte informationssysteme GmbH, iTAC Software AG, Limtronik GmbH und proALPHA Business Solutions GmbH. Des Weiteren haben die Kooperationen des Vereins mit Institutionen wie der Smart Factory KL und dem LNI 4.0, welcher der Plattform Industrie 4.0 zugeordnet ist, die Wahrnehmung des Vereins zusätzlich gesteigert. Neue Projekte konnten bereits auf den Weg gebracht werden.

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