Verwunschenes Alton: Auf den Spuren von Geistern und übernatürlichen Phänomenen

Für Geisterjäger und alle, die einen gewissen Nervenkitzel mögen, ist Alton im Bundesstaat Illinois ein ganz besonderer Ort. Kaum eine Kleinstadt Nordamerikas hat so viele verbürgte Geistererscheinungen und parapsychologische Phänomene vorzuweisen wie das gemütliche Mississippi-Städtchen mit seinen etwa 30.000 Einwohnern. Besucher können sich hier unter fachkundiger Führung auf die Spuren solcher Spukerscheinungen begeben.

Dark Sessions im ehemaligen Weinkeller

Der wohl bekannteste Ort Altons, an dem immer wieder von der Sichtung von Geistern berichtet wird, ist McPike Mansion. Die verfallene Villa wurde schon häufig in Zeitschriften und Fernsehsendungen präsentiert und war mehrfach Schauplatz von Untersuchungen. Für Neugierige bieten die Besitzer regelmäßig Touren an, bei denen die Teilnehmer das Haus und das umliegende Gelände mitsamt seinen schaurigen Orten sehen. Anschließend geht es in den ehemaligen Weinkeller, wo ein Medium bei einer so genannten „Dark Session“ versucht, für die Gruppe Kontakt zu den ehemaligen Bewohnern des einst prachtvollen Anwesens von 1869 aufzunehmen. Informationen zu öffentlichen Touren und privaten Führungen gibt es unter www.mcpikemansion.com.

Geister im Hotel

Ein weiterer legendärer Gespensterort in Alton ist die Mineral Springs Mall. Das kleine Einkaufszentrum war in früheren Zeiten ein renommiertes Hotel, in das zwar viele Gäste ein-, aber nicht alle wieder auscheckten. So auch die Jasmin Lady. Sie kam dort bei einem Treppensturz ums Leben, wobei ihr Ehemann etwas nachgeholfen haben soll. Gäste und Mitarbeiter des Hauses berichteten in den Folgejahren immer wieder, in Treppennähe starken Jasmin-Duft zu riechen – das Parfüm der verstorbenen Lady. Einige wollen sogar gesehen haben, wie sie als Geist immer wieder den tragischen Unfall erleidet. Andere berichteten von dem Geist eines betrunkenen Mannes in der Bar, der dort verstarb, ohne sein Glas geleert zu haben. Im Ruebel Hotel im Vorort Grafton ( www.ruebelhotel.com) ist der freundliche Geist eines Mädchens namens Abigail zuhause. Viele Gäste wollen es gesehen und teilweise sogar mit ihm gesprochen haben.

Führungen zu den Spukorten

Daneben gibt es in Alton eine ganze Reihe weiterer Orte und Gebäude, in dem es häufig zu Geistererscheinungen kommen soll, etwa das Restaurant My Just Desserts, die ehemalige Milton Schule und das Gebäude in 208 State Street, in dem einst Abraham Lincoln übernachtete. Von der First Unitarian Church heißt es, dort würden frühere Geistliche spuken. Viele Geister sollen auch auf dem Friedhof zu finden sein und dort speziell an der Gedenkstätte von Elijah P. Lovejoy. Es gibt mehrere Berichte, wonach der Geist des 1837 ermordeten Pfarrers, Verlegers und erbitterten Gegners der Sklaverei dort gesichtet wurde. Anbieter wie Alton Haunted Tours, Mineral Springs Haunted Tours oder Alton Hauntings veranstalten geisterhafte Führungen über den Friedhof und zu den weiteren verwunschenen Orten der Stadt.

Wer mehr über die gespenstische Seite Altons erfahren möchte, findet dazu in dem Buch „Haunted Alton“ von Taylor Troy unzählige Geschichten. Auskünfte zu den Führungen und Touren gibt es auch beim Verkehrsbüro von Alton ( www.visitalton.com). Mit der App „Haunted Alton“ (kostenlos, Android und Apple-Geräte) können Besucher zusätzliche Informationen per Smartphone abrufen und ihre Bilder oder übersinnlichen Erfahrungen mit anderen teilen.

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