Wie mittelständische Firmen dem Fachkräftemangel entgegenwirken können

Von Matthias Born, geschäftsführender Gesellschafter der Systematic Movement GmbH, St. Leon Rot

Das Thema Fachkräftemangel ist in aller Munde. Kaum ein Mittelständler ist nicht davon betroffen. Personaler stehen vor einer großen Herausforderung. Die Lage verschärft sich. Gemäß einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Kooperation mit der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin kostet der Fach- und Führungskräftemangel den deutschen Mittelstand jährlich rund 33 Milliarden Euro an Umsatzeinbußen bzw. nicht realisierbarer Umsätze. Das wichtigste personalstrategische Thema ist dabei die Mitarbeiterbindung. Dies hat zweifellos seine Berechtigung. Allerdings ist Recruiting nur das fünftwichtigste Thema bei mittelständischen Unternehmen. Schaut man sich zudem den Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials (Personen zwischen 20 und 65 Jahren) an, wird deutlich, dass sich das Problem verschärft. Der Anteil der Erwerbsfähigen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland wird von 61 % im Jahr 2008 auf 54 % im Jahr 2030 sinken. In klaren Worten heißt das, dass immer mehr Arbeitsstellen nicht mehr mit den vorhanden Erwerbsfähigen in Deutschland besetzt werden können. Zwar ist der deutsche Mittelstand in vielen Belangen schneller als die großen Konzerne. Im Bereich der Personalakquise kann der deutsche Mittelstand aber durchaus von den Großunternehmen lernen. Denn diese stellen zunehmend Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland ein. Gespräche mit den meist inhabergeführten mittelständischen Unternehmen zeigen, dass Unsicherheiten in Bezug auf Einreise- und Arbeitsformalitäten ein Hemmniss sind, diesen Weg auch zu gehen und damit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Dabei ist der gesetzliche Rahmen durchaus gegeben, diesen Weg zu beschreiten. Mit der sogenannten „Blue Card“ können Fach- und Führungskräfte leichter nach Deutschland einwandern und arbeiten. Dafür hat der Bundestag bereits 2012 den Mindestverdienst deutlich gesenkt. Mit der Blue Card können Ausländer in Deutschland arbeiten, wenn sie ein Mindestgehalt von 44.800 Euro im Jahr plus Hochschulabschluss oder eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweisen können. In Berufen mit besonderem Fachkräftemangel reicht bereits ein Einkommen von 34.944 Euro im Jahr. Für alle Belange, die über die Tätigkeit bei den deutschen Unternehmen hinaus gehen, beispielsweise Wohnraumsuche, Aufenthaltserlaubnis, Suche nach Schul- und Kindergartenplatz für die Kinder, Einwohnermeldeamt, Führerscheinumschreibung und Vieles mehr, helfen Relocation Provider, wie die Systematic Movement GmbH, die bereits seit 1994 für Unternehmen die Integration ihrer ausländischen Fach- und Führungskräfte optimieren.

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